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Kasachischer Film auf der Suche nach neuen Wegen?
Im Februar dreht sich in Berlin alles um den Film: da beherrscht die Berlinale die deutsche Hauptstadt! Und auch die DKG ließ sich von dieser Kunst verzaubern und widmete eine Veranstaltung dem kasachischen Kino.
In Fortsetzung der erfolgreichen Woche des jungen kasachischen Films im Jahre 2005 machte die DKG das deutsche Publikum auch dieses Mal mit der Entwicklung des neuen kasachischen Kinos
bekannt und lud die kasachische Berlinale-Delegation zu einem Diskussionsabend zum Thema "Kasachischer Film auf der Suche nach neuen Wegen?" ein. Ins
Haus deutscher Stiftungen am Check Point Charlie kamen Vertreter von Kasachfilm und die kasachischen Teilnehmer des Berlinale-Programms Talent Campus.
Im Herbst 2005 fanden in Almaty die 2. Eurasischen Filmfestspiele statt. Die Kasachstaner warten auf die Premiere des zusammen mit Hollywood gedrehten Films „Die Nomaden“. Auch
europäische Produzenten drehen immer häufiger in Kasachstan und finanzieren Koproduktionen. Viele kasachische Regisseure arbeiten erfolgreich in Europa.
- Braucht Kasachstan überhaupt eine eigene Filmindustrie?
- Wer produziert heute Filme in Kasachstan und welchen Themen sind sie gewidmet?
- Wie werden junge Talente gefördert? Kann man heute von einer eigen(ständig)en kasachischen Filmschule oder einer nationalen Filmindustrie sprechen?
- Welche Rolle spielt das Kino für die Entwicklung des nationalen Selbstbewusstseins und für die Suche nach einer neuen kasachischen Identität?
Diese und ähnliche Fragen standen in Mittelpunkt der regen Diskussion mit dem zahlreich erschienenen Publikum.
Der Abend wurde dankenswerterweise von der Botschaft der Republik Kasachstan und der Stiftung West-Östliche Begegnungen unterstützt.
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