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Dezember 2010



Deutschland-Jahr in Zentralasien

Deutsch-Kasachischer Orgeldialog

Epochen-Traditionen-Kulturen: Orgelmusik in Deutschland und Kasachstan


Offizielles Abschlusskonzert des Deutschland-Jahres

Es spielen:

Prof. Gabit Nesipbaev, Almaty

Saltanat Abilkhanova, Astana/Leipzig

deutsche Organisten


In Zusammenarbeit mit: Alexander Schuke Orgelbau, Werder/Havel und Hugo Meyer Orgelbau, Heusweiler






Almaty

Astana











Deutschland-Jahr in Zentralasien

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

Ausstellungen in Astana und Almaty

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin steht für einzigartiges Porzellan und stilprägendes Design auf höchstem Niveau. Bis heute wird am historischen Standort das über Generationen gewachsene Handwerk einer kreativen Manufaktur gepflegt, der der legendäre Preußenkönig Friedrich der Große im Jahr 1763 Namen und Zeichen gab. Nach wie vor ist das von Hand geformte und bemalte KPM-Porzellan, ob nun als Service oder Geschenkartikel, etwas ganz Besonderes. Die Dekore im Stil naturalistischer Blumenmalerei sind frei von Hand gemalt und immer ein Unikat.

Kontakt

Mehr erfahren Sie in unserer Chronik 2010






Almaty

Astana





Mittwoch

5. Mai 2010

15.00 Uhr


Deutschland-Jahr in Zentralasien

Zur Geschichte der Berliner Physik

Vortrag von

Dr. Peter Enders

Offizielles Projekt der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft im Rahmen des Deutschland-Jahres in Zentralasien

Im Vortrag wird die Geschichte der Physik in Berlin von der Preussischen Staatsbibliothek (1661) bis zum Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof (1992) im Rahmen der allgemeinen Entwicklung von Kultur und Wissenschaft einerseits und der Industrie andererseits vorgestellt. Diese war und ist außerordentlich vielfältig. 1870-1933 überragte Berlin alle anderen Zentren der Physik. Die Stadt war führend in der Elektro- und Elektronikindustrie.
Der Vortrag richtet sich an ein breiteres Publikum, er orientiert sich an einer Zeittafel mit eigenen Fotografien zu Stätten und Köpfen, wobei persönliche Erlebnisse des Vortragenden aus Studium und Arbeit als Akademie-Forscher bzw. Entwicklungsingenieur einfließen.
Am Ende werden Schlußfolgerungen für die grundlegenden Bedingungen einer gedeihlichen Entwicklung von Wissenschaft gezogen.

Der Vortrag wird auf Russisch gehalten
Mit freundlicher Unterstützung von: Prof. Wilfried Stein (Finanzierung), Prof. Aliya Askarova (Organisation), Gulnur Mukazhanova (Fotos)

Mehr können Sie in unserer Chronik 2010 erfahren




Kasachische Nationale Al-Farabi-Universität

Fakultät für Physik

Almaty





Mittwoch

24.März 2010

17.30 Uhr


Islam in Kasachstan: Traditionen und aktuelle Entwicklungstendenzen

Vortrag von

Sheich Absattar Haji Derbessaly
Großmufti und Vorsitzender der Geistlichen Verwaltung der Muslime Kasachstans

Sheich Abdsattar Haji Derbissali, Professor für Arabistik an der Al-Farabi-Universität Almaty, gehört zu den Gründern der nationalen Orientalistikschule in Kasachstan. Aufgrund seiner Initiative wurde Mitte der 1980er Jahre erstmals im sowjetischen Kasachstan eine Fakultät für Orientalistik gegründet. Im postsowjetischen Kasachstan konnte er in den diplomatischen Dienst eintreten; 1997-2000 war er Botschaftsrat in Saudi Arabien. Im Jahr 2000 wurde er zum Vorsitzenden der Geistlichen Verwaltung der Muslime Kasachstans gewählt. Seitdem ist er auch Erster Stellvertretender Vorsitzender der Islamischen Shura Eurasiens. Seit 2007 ist er außerdem Vorsitzender des Rates der Muftis Mittelasiens.
Neben seinen religiösen Funktionen ist Sheich Derbissali weiterhin wissenschaftlich aktiv. Im Mittelpunkt stehen Quellen zur mittelalterlichen zentralasiatischen Kultur. Er hat mehrere Monografien zur arabischen Literatur und zur Geschichte des Islams in Kasachstan veröffentlicht.

Der Vortrag wird auf Russisch gehalten und simultan übersetzt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Zentrum Moderner Orient durchgeführt.

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per e-mail an info@dekasges.de




Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

Schützenstraße 18
10117 Berlin

Konferenzsaal, 3.Etage


2010


Deutschland-Jahr in Zentralasien

Sehr geehrte DKG-Mitglieder,
liebe Freunde Kasachstans,

ich hoffe Sie sind gut in das neue Jahr gestartet!

Das Jahr 2010 wird als Jahr "Deutschlands in Kasachstan“ für uns wieder ein ganz besonderes Jahr sein.

Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft ist mit vier Projekten an ihm beteiligt. Dazu gehören Vorträge an kasachischen Universitäten zu den Themen „Geschichte der Berliner Physik“, „Islam in Deutschland“ und „Königliche Porzellan-Manufaktur: Handwerk, Tradition, Geschichte und preußische Eleganz der Porzellane". Unser Projekt "Der deutsch-kasachische Orgeldialog" soll sogar als offizielle Abschlussveranstaltung dienen.
Näheres entnehmen Sie bitte unserem Anschreiben und dem offziellen Programm.


Kasachstan


Montag
23. Nov.
2009

17-20 Uhr


Kasachstan heute: Gesellschaft, Ethnien, Kulturen

mit

Prof. Dr. Aktolkyn T. KULSARIYEVA, Prof. Dr. Aliya MASSALIMOVA
Kasachische Nationale Al-Farabi-Universität, Almaty

Prof. Valery ZHANDAULETOV
Journalist, Leiter des Pressebüros des Präsidenten der Republik Kasachstan

Die kasachstanische Gesellschaft hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch geändert. Radikale wirtschaftliche Wandlungen haben neue soziale Verhältnisse hervor gebracht. Die Marktwirtschaft fordert mehr Mobilität der Bevölkerung, Migrationsprozesse ändern die demografischen Strukturen vieler Regionen Kasachstans. Der Erhalt der Unabhängigkeit hat bei der Titularnation ein neues Selbstbewusstsein erweckt, gestärkt durch eine staatliche Kulturpolitik, die sich im Rahmen der Nationenbildung auf das Vermitteln traditioneller, zumeist ethnisch-kasachischer Kulturinhalte konzentriert. Die kasachische Sprache gewinnt zunehmend an Bedeutung. Andererseits öffnet sich das Land modernen internationalen Strömungen...

- Wo befindet sich die kasachstanische Gesellschaft heute?
- Was meinen kasachstanische Politiker und Wissenschaftler, wenn sie über die Modernisierung Kasachstans reden?
- Welche demographischen Tendenzen der Entwicklung der kasachstanischen Gesellschaft hat die letzte Volkszählung aufgezeigt?

Darüber möchten wir mit kasachstanischen Philosophen und Journalisten und mit Ihnen auf unserer Veranstaltung diskutieren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Roman Das Haus des Heimatlosen von Herold Belger präsentiert, der unlängst in der Reihe "Die kasachische Bibliothek" des Schiler-Verlages Berlin erschienen ist.


Haus Deutscher Stiftungen

Mauerstraße 93
10117 Berlin-Mitte