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 Die Vielfalt der in Kasachstan lebenden Nationalitäten
schlägt sich in der Vielfältigkeit der kasachischen Kultur
nieder. Die erweiterten Reisemöglichkeiten der kasachischen
Künstler fördert sowohl deren Bekanntmachung in anderen Ländern
als auch die Bereicherung durch neue Einflüsse. Die staatliche
Unabhängigkeit ermöglicht die Wiederbelebung alter kasachischer
Traditionen.
Die Privatisierung hat die Kulturlandschaft wesentlich umgestaltet.
Einerseits fördern die zahlreichen privaten Hochschulen die
Entstehung von Spitzenleistungen – andererseits wurden die
Möglichkeiten der Selbstbetätigung breiterer Schichten stark
begrenzt.
Die Medienlandschaft ist relativ vielfältig, das Fernsehen
ist allerdings stark auf russische und US-amerikanische Produktionen
ausgerichtet.
Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft konzentriert sich darauf,
kasachische Kultur und kasachische Künstler in Deutschland
bekannt zu machen. Im Jahr 2001 organisierte sie im Museumsdorf
Berlin-Düppel das Erste Deutsch-Zentralasiatische Volksfest.
In Berlin, München, Bonn, Hannover und Cottbus wurden Ausstellungen,
Konzerte, Lesungen von Schriftstellern, Podiumsdiskussionen
zur Entwicklung der Medien und Naurys(Neujahrs)-Feste mit
organisiert.
Mitglieder der Gesellschaft gestalten Unterrichtsstunden über
die Geschichte und Kultur Kasachstans in Berliner Schulen
mit hohem Anteil von Übersiedlern.
Die letzte DKG-Jahrestagung
war der Kultur- und Bildungspolitik Kasachstans gewidmet.
Hierbei stellte sich der erste kasachische Satelliten-TV-Kanal
CaspioNet vor.
CaspioNet
Die DKG nimmt an den Eurasian Media Forums in Almaty teil.
Eurasian Media Forum
Enge Partner sind das Goethe-Institut in Almaty und das Deutsche
Theater Almaty (DTA).
Goethe-Institut
in Almaty
Deutsches Theater
in Almaty
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